Studienordnung, Staatsprüfung und Informationen
Das wichtigste Dokument für ein Studium ist die Studienordnung und die Lehramtsprüfungsordnungen (LAPO). Hier sind die aktuell gültigen Dokumente zu finden.
Die Studiendokumente haben das letzte Wort bei Fragen, die das Studium betreffen. Sie setzen sich aus Studienordnung, Prüfungsordnung, Modulbeschreibung und Studienablaufplan zusammen. In ihr werden der Ablauf des Studiums, die Module und die Freiversuche festgelegt. Da sie rechtsgültig sein muss, ist sie leider nicht das am leichtesten verständliche Dokument, allerdings einen Blick wert und man sollte zumindest einen groben Überblick haben, was drin steht. Zu beachten ist, dass immer die Dokumente gelten, mit denen man immatrikuliert wurde.
Eine weitere gute Anlaufstelle für organisatorische Fragen ist der OPAL-Kurs der Physikdidaktik: OPAL-Kurs.
Lernraum Physik und Mathematik
Ihr habt Probleme bei euren Übungsaufgaben oder versteht die Vorlesung und die Erklärung eures Profs nicht? Dann wäre vielleicht der Lernraum Physik etwas für euch:
Im Lernraum kannst du zusammen mit anderen Studenten deines Semesters an den Übungen rechnen oder einen der Lernraumbetreuer um Rat fragen. Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten findest ihr auf folgender Seite: Lernraum Physik
Wenn es doch mal mathematischer wird und die physikalische Sicht auf die Dinge nicht ausreicht, könnt ihr auch im Lernraum Mathematik vorbeischauen: Lernraum Mathematik
Infos zum Schieben von Kursen
Einige von euch haben vielleicht das Gefühl, nicht bei allen Kursen mitzukommen. Das ist ganz normal und kein Problem, denn der Kursplan ist nicht in Stein gemeißelt . Er ist eine Empfehlung. Auch die durchschnittliche Studiendauer liegt deutschlandweit über der vorgesehenen Länge. Aber welche Kurse bieten sich nun an, zu schieben und welche sollten eher da gelassen werden, wo sie sind? Dafür haben wir hier eine kleine Liste zusammengestellt, die einige Vorteile und Nachteile für das Schieben von Kursen im 1. Semester (Fachphysik) und Kursen im 3. Semester (Fachdidaktik/Praktika) zusammenfasst.
Zu den genaueren Infos
Wie schiebt man einen Kurs?
Das Schieben von Kursen ist recht einfach. Alles was ihr dafür machen müsst ist… nichts. Der Grund dafür liegt darin, dass ihr nicht dazu verpflichtet seid, die Kurse in einem bestimmten Semester zu machen. Ihr müsst sie nur irgendwann gemacht haben um einen Abschluss zu bekommen.
Das heißt solange ihr euch nicht für die Prüfung in dem Kurs angemeldet habt, seid ihr ihn nicht registriert. Egal wie oft ihr in der Vorlesung wart, oder in wie viele Gruppen ihr euch auf Opal für den Kurs angemeldet habt. Es ist natürlich auch möglich sich wieder von der Prüfung abzumelden, wenn man es sich noch mal anders überlegt. Allerdings nur innerhalb der vorgegebenen Prüfungsabmeldezeit.
Was sollte man bedenken bevor man anfängt zu schieben?
Bevor ihr einen Kurs schiebt sollte euch bewusst sein, dass in den meisten Fällen das Schieben eines Kurses zu einer Verlängerung der Studienzeit führt. Da in der Physik die meisten Semestergut gefüllt sind, lassen sich Kurse oft nicht einfach nachholen ohne irgendwo anders Zeit einzusparen. Das hat besonders Auswirkungen, wenn ihr stark vom BAföG-Satz abhängig seid. Dieser verringert sich nämlich nach der für euren Studiengang festgelegten Regelstudienzeit. Da die Nachholsemester meistens weniger Zeit beanspruchen, kann man die Kürzungen in der Regel mit einem Nebenjob ausgleichen. Ob es euch die extra Zeit wert ist, müsst ihr selbst entscheiden.
Welche Kurse bieten sich an zu schieben?
Wir haben für eure eigene Entscheidung mal Vor- und Nachteile zum Schieben dzusammengesammelt:
| Kurse | Vorteile | Nachteile |
| Experimentalphysik I | einfach nachzuholen, Folgekurse bauen nicht zwangsläufig drauf auf (man lernt im Praktikum manchmal mehr über Exphy als in der Vorlesung) | wenig Zeitgewinn, Themen sind auf das Semester abgestimmt – Folgekurse bis ins 3. Semester |
| Rechenmethoden der Physik | erspart aufwändige Vorbereitung auf eine Einzelprüfung | beigebrachte mathematische Prinzipien sind essenziell für viele Vorlesungen, wichtiges Fach im 1. Semester, die Zeit im Semester lohnt sich |
| Praktikum/Statistische Datenanalyse für Physiker:innen | mehr Zeit während des Semesters | erschwert die Planung für die Praktikumsverantwortlichen, Praktika ziehen sich durch das gesamte Studium und sind thematisch auf Folgesemester abgestimmt, entlastet nicht in der Prüfungsphase, überschneidet sich beim schieben ggf. mit anderen Veranstaltungen |
| Grundlagen der Physikdidaktik | einfach nachzuholen | wenig Zeitgewinn, Themen sind Voraussetzung für Folgeveranstaltungen |
